Machbarkeitsstudien

Der erste Schritt einer Machbarkeitsstudie ist die Bewertung des Innovationspotentials des Unternehmens selbst.

Welche Ausrichtung hat das Unternehmen und welche Ziele. Wo sieht der Geschäftsführer die Wertschöpfung?

Im zweiten Schritt wird ermittelt, in welchem Umfang, mit welchen Mitteln und in welcher Zeit die Innovation realisiert werden kann. Zudem wird auch untersucht, ob Widersprüche zwischen dem Projektziel und bereits vorhandenen Erkenntnissen bestehen.

Im Einzelnen können folgende Punkte überprüft werden:

  • organisatorische Umsetzung
  • wirtschaftliche Machbarkeit (z.B. Kostenrahmen, Finanzierung)
  • technische Machbarkeit
  • Ressourcen und Verfügbarkeit (z. B. Mensch, Maschinen, Flächen, Material und Zeit)
  • zeitliche Umsetzung
  • Förderfähigkeit

Somit ist die Machbarkeitsstudie eine erweiterte Machbarkeitsprüfung, die neben technisch-wissenschaftlichen Analysen auch Pilottests und Computersimulationen beinhaltet sowie Stichproben und Expertenbefragungen einschließt.

Möglich ist auch eine SWOT-Analyse, indem man die Sicht von Innen (vertikal) und die Sicht von Außen (horizontal) in Beziehung setzt.

Diese Sicht von Außen kann der Berater oft präziser formulieren als der Geschäftsführer.